Geänderte Strom-Trassenführung würde auch unsere Gemarkung tangieren!

Netzbetreiber Tennet denkt offensichtlich über eine Änderung der bisher favorisierten SüdLink-Vorzugstrasse nach. Im Rahmen der geplanten Strom-Nord-Süd-Autobahn liegt nun für Bereiche in Nordhessen eine Alternativroute vor. Und diese würde auch durch die Schauenburger Gemarkung führen.
Eine neue und überaus überraschende Entwicklung, die offiziell erst am 01. Oktober diesen Jahres im Rathaus bekannt geworden ist. Hierüber zeigt sich Bürgermeisterin Ursula Gimmler verärgert: “Der gesamte Entwicklungsprozess der Alternativtrasse fand ohne Schauenburger Beteiligung statt”. Das sicher auch deshalb, weil die Schauenburger Gemarkung bei der Planung der ursprünglichen Vorzugstrasse nicht betroffen war. Gimmler: “Wir haben uns nunmehr mit Nachdruck in das Verfahren eingebracht, da auch bei der Vorzugstrasse das gesamte Gebiet des Naturparks Habichtswald betroffen ist. Und deshalb wollen wir mitreden.”. Ohnehin ist noch vieles im Unklaren. So gibt es keine verbindliche Festlegung für den Mindestabstand der Trasse zu Wohnsiedlungen. Auch fehlen Kriterien für eine Erdverkabelung.

Bürgermeisterin Ursula Gimmler hat mit anderen Kommunen in der Nachbarschaft den Schulterschluss gesucht und die Gemeindevertretung einen Beschluss gefasst, der nachfolgend hier veröffentlicht wird.

Beschluss der Gemeindevertretung

Über die Homepage der Bürgerinitative Schauenburg gegen Südlink -die Sie über diesen Link erreichen- können sich interessierte Bürger informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für einen Mailverteiler anzumelden.

Hier finden Sie weitere Links:

http://www.netzentwicklungsplan.de/

http://www.tennet.eu/de/netz-und-projekte.html

http://bundesverband-gegen-suedlink.de/