K+S startet Baugrunderkundungen

K+S hat gemeinsam mit dem Land Hessen ein langfristiges Entsorgungskonzept entwickelt, das größtmögliche Rücksicht auf die Umwelt mit der Aufrechterhaltung der Kaliproduktion verbindet: Durch verschiedene Maßnahmen sollen die Rückstände weiter reduziert und langfristig wieder Süßwasserqualität in Werra und Weser erreicht werden. Ein wichtiger Bestandteil dieses Konzeptes ist die Planung einer Ergänzungsfernleitung, über die vorübergehend ein Teil der salzhaltigen Wässer vom Werra-Kalirevier an die Oberweser transportiert werden soll. Die Verschlechterung des Gewässerzustandes in der Weser ist dabei ausgeschlossen.

Für die Ergänzungsfernleitung beginnt im Januar die Öffentlichkeitsbeteiligung für das Raumordnungsverfahren, zu dem die Antragsunterlagen in den betroffenen Gemeinden öffentlich ausgelegt werden. Zur Erstellung der weiteren Genehmigungsunterlagen möchten wir in den kommenden Wochen mit Baugrunduntersuchungen an ausgewählten Stellen entlang des möglichen Fernleitungskorridors beginnen. All dies geschieht unter größtmöglicher Schonung der zu untersuchenden Flächen. Flurschäden, die z.B. bei Sondierungen entstehen können, werden selbstverständlich ausgeglichen. Ziel ist es, herauszufinden, ob sich der Baugrund für die geplante Anlage eignet. K+S wird mit jedem Grundstückseigentümer vorab Kontakt aufnehmen, um das Vorhaben vorzustellen und die erforderlichen Betretungsgenehmigungen einzuholen.

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel betreibt im hessisch-thüringischen Kalirevier in langer Tradition Kalibergbau. Aus den unter Tage geförderten Rohsalzen werden Düngemittel sowie weltweit nachgefragte Produkte für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Pharmaindustrie gewonnen. Mit dem Kalibergbau an der Werra sind über 7.000 Arbeitsplätze verbunden.