08. April 2026
Neue Betreuerinnen und Betreuer für die Jugendpflege der Gemeinde Schauenburg ausgebildet

Insgesamt 24 junge Menschen nahmen an einer mehrtägigen Juleica-Ausbildung teil
Auf dem Foto: Die Jugendlichen der diesjährigen Juleica-Ausbildung. Auch Bürgermeister Michael Plätzer (re.) kam vorbei, um sich bei den Jugendlichen vorzustellen und ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken. Links unten Marcel Bietendorf vom hauptamtlichen Jugendpflegeteam der Gemeinde Schauenburg. (Foto: Gemeinde Schauenburg/ Jugendpflege)
In den Osterferien stand bei der Jugendpflege Schauenburg alles im Zeichen des Engagements für Kinder und Jugendliche: Insgesamt 24 junge Menschen nahmen an einer mehrtägigen Juleica-Ausbildung teil und bereiteten sich damit auf ihre zukünftige ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuerinnen und Betreuer vor.
Das hauptamtliche Jugendpflegeteam - bestehend aus Martina Kopke, Kirsten Riehl und Marcel Bietendorf - organisieren neben der Ausbildung der Jugendlichen und der Öffnung der Jugendräume zurzeit die zweiwöchigen Sommerferienspiele für 250 Schauenburger Kinder, die Kinderfreizeit auf den Sensenstein und die Freizeit für 12- bis 15-Jährige nach Schönau.
Die sogenannte Juleica (Jugendleiter-Card) ist ein bundesweit anerkannter Qualifikationsnachweis für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit. Entsprechend vielseitig und praxisnah gestalteten sich die Inhalte der Ausbildung. Neben einem intensiven Kennenlernen der Teilnehmenden stand vor allem die gemeinsame Planung der kommenden Kinderferienspiele im Fokus.
Im Sommer werden die neuen Betreuerinnen und Betreuer gemeinsam mit rund 20 weiteren erfahrenen Kräften die Kinderferienspiele durchführen und dabei etwa 250 Kinder betreuen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem verlässlichen Ferienangebot in Schauenburg.
Darüber hinaus beschäftigten sich die Jugendlichen in den Osterferien mit wichtigen Grundlagen der Jugendarbeit. In verschiedenen Bausteinen wurden Themen wie Aufsichtspflicht, Kommunikation, Mediation und Streitschlichtung sowie Spielpädagogik vermittelt. Dabei wurde nicht nur theoretisches Wissen erarbeitet, sondern dies auch in Gruppenübungen und Rollenspielen direkt angewendet.
Alle Teilnehmenden engagieren sich freiwillig und investieren ihre Freizeit, um künftig Verantwortung für jüngere Kinder zu übernehmen und attraktive Freizeitangebote mitzugestalten.
Auch Bürgermeister Michael Plätzer kam vorbei, um sich bei den Jugendlichen vorzustellen und ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken. „Es ist großartig zu sehen, wie viele junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für das Gemeinwohl einzusetzen“, betonte er.





