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28. Juli 2025

Landkreis Kassel intensiviert Maßnahmen zur Vorbereitung auf möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest

Neubewertung der Situation nach Ausbruch in Nordrhein-Westfalen im Juni 2025, weitere wichtige Vorbereitungen für den Ernstfall durch das Veterinäramt

Landkreis Kassel. Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen im Juni 2025 hat der Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Kassel die Situation umfassend neu bewertet und weitere wichtige Vorbereitungen getroffen, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.

"In einer Sitzung der ASP-Sachverständigengruppe haben wir die Gefahrenlage für den Landkreis Kassel analysiert und weitere Maßnahmen definiert", teilt die zuständige Fachdienstleiterin Dr. Christina Werner mit. Dazu wurden auch Verträge mit einer Kadaversuchhundefirma aus Nordhessen sowie mit dem Maschinenring Kassel e.V. abgeschlossen. "Diese Kooperationen gewährleisten eine rasche Einsatzfähigkeit bei der Suche nach verendeten Tieren sowie bei Arbeiten rund um Zaunbau und -wartung", erklärt Dr. Werner.
Ende Juni informierte der Fachbereich Eigenjagdbesitzer bei einer Jahreshauptversammlung zum Thema ASP. Parallel haben erste Schweinehalter im Landkreis Kassel ihre Biosicherheitsmaßnahmenpläne zur Genehmigung eingereicht. Die dazugehörigen Betriebsbesuche zur Bewertung und Beratung sind bereits im Gange.
Das Veterinäramt des Landkreises Kassel betont, dass diese Maßnahmen Teil eines umfassenden Schutzkonzepts sind, um die Erkennung der Afrikanischen Schweinepest frühzeitig zu ermöglichen und die Verbreitung im Ausbruchsfall zu verhindern.

Weitere und aktuelle Informationen zum Thema ASP finden Sie auf landkreiskassel.de