31. Januar 2026
Vorsorge: Wie gut bin ich persönlich für den Notfall vorbereitet?
Neuer Ratgeber und Checklisten vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Auch wenn größere Schadensereignisse selten sind - wir sollten uns auch hier in Deutschland darauf vorbereiten. Vorsorge kann helfen, extreme Situationen besser zu bewältigen.
In einer Gefahr oder in einer Extremsituation ist es normal, sich hilflos zu fühlen. Krisen können Angst auslösen und Unsicherheit, ob man die Situation gut meistern kann. Vorbereitet zu sein und in einer Notsituation zu wissen, was man für sich und andere tun kann, hilft deshalb, Ängste und Sorgen zu reduzieren.
Dabei sind auch kleine Schritte schon sehr wertvoll. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat hierzu einen neuen Ratgeber veröffentlicht und bietet damit eine sehr gute Hilfe für die private Vorsorge.
Die Broschüre, Checklisten und weitere Informationen finden Sie online auf unserer Homepage:
https://gemeinde-schauenburg.de/notfall
Die gedruckte Broschüre liegt kostenlos im Rathaus für Sie bereit.
Hintergrund
Vorsorge für Krisen und Katastrophen, Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe, Krisenmanagement, Notfallplanung oder Zivilschutz sind Begriffe die in den vergangenen Jahren immer stärker in den öffentlichen Fokus gerückt sind.
Seit dem 2. Weltkrieg entwickelt sich der Schutz der Zivilen Bevölkerung stetig weiter, vom ehemaligen Bundesamt für Zivilschutz (BZS) bis zum heutigen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Die Aufgaben des BBK sind sehr vielfältig – ebenso wie die Gefahren, auf die wir als Gemeinde und jeder Einzelne vorbreitet sein müssen. Wie schnell der normale Ablauf in unserem Alltag gestört werden kann, zeigt sich an wenigen Beispielen.
Extremwetterlagen wie der Starkregen im August 2024 im nördlichen Landkreis, das Ahrtal in 2021 oder der Stromausfall durch den Wintereinbruch 2005 im Münsterland. Ausfälle der Infrastruktur wie der Stromausfall im Februar 2019 durch eine durchtrennte Stromleitung bei Bauarbeiten in Berlin-Köpenick sowie gezielte Angriffe auf die Infrastruktur wie nach dem Brandanschlag im Januar 2026 in Berlin. Nicht zu vergessen die Corona Pandemie.

